Ein Sommer in Hamburg - Teil 5
Für diesen Ausflug hatte ich mir eine Route zu den Kontorhäusern am nördlichen Rand des Zollkanals und des Alsterfleets ausgesucht.
Zuerst wollte ich den Hauptbahnhof von der Altmannbrücke aus fotografieren. Leider ist dort ein dichter Zaum montiert, der das fotografieren unmöglich machte. Schade, aber nicht zu ändern.
Einige 100 Meter weiter stand dann auch schon der Sprinkenhof. Ein sehr eindruckvolles Kontorhaus aus 30' Jahren mit tollem Fasadenschmuck aus Terrakotta. Das Titelfoto zeigt eine Blick nach oben in einem der Treppenhäuser des Sprinkenhofes.
Gleich nebenan liegt das Chilehaus. In den 20' errichtet, gilt es heute als ein Hauptwerk der expressionistischen Architektur Deutschlands. Es wurde früher hauptsächlich von Firmen benutz, welche Handel mit Südamerika abwickelten.
Weiter ging es durch unzählige Baustellen zum Afrikahaus. 1899 erbaut und im 1943 erheblich beschädigt, ist dieser Bau nicht ganz so wuchtig wie die beiden davor. Dafür gibt es zwei imposante Elefanten und einen schöne Statue eines Kriegers.
Und wie so oft in den schönen Gebäuden Hamburgs - ein Blick nach oben loht sich immer!
Das Asienhaus, wie viele andere Bürohäuser auch, wird leider gerade umgebaut. Nächster Fotostop war dann der Laeiszhof an der Trostbrücke. 1898 für die Laeiszt Reederei errichtet, spiegel der Bau den ganzen Reichtum der Reederei wieder. Heute hauptsächlich von Anwälten genutzt, hat der Hof noch eine weitere Besonderheit parat - einen Paternoster!
Nächster Halt war dann der Nikolaifleet.Ich hatte dort schonmal vor Jahren fotografiert, allerdings war damals gerade Ebbe. Diesmal hatte ich Glück, es war Flut.
Mein Weg zur Handelskammer sollte mich über den Rödingsmark führen. Unterwegs fand ich den Eingang zum Stellahaus sehr interessant. Und wie so oft sehr dunkel, aber dadurch auch recht interessant zu fotografieren.
Am Mönkedamm wird aus der U-Bahn wieder eine Hochbahn. Auch als U-Bahn Kurve bekannt, verschwinden hier die Gleise unter einem beeindruckendem Bauwerk unter die Erde. Oder kommen aus ihr wieder heraus?
Gleich gegenüber liegt die Handelskammer, die ehemalige Börse der Hansestadt. Leider darf man Innen nicht mit "Kamera mit Objektiv" fotografieren (O-Ton Sicherheitsdienst, sehr nette Leute(wirklich!)), Handy ist aber gestattet und auch erstmal ausreichend. Man merkt in dem Haus den Reichtum der Stadt sofort - alles vom Feinsten!
Leider bereitete mir mein Knie danach derart Probleme, dass ich meinen Ausflug abbrechen musste. Schade, hätte gerne noch das Rathaus besucht.
Egal, dann halt beim nächsten mal :-)